Telekommunikation / Atombunker GSVBw - Euskirchen

Im Juni 2019 wurde dieser Bunker durch ein YouTube Video bei der Polizei vorstellig.
Ein Urbexer hatte angeblich menschliche Knochen gefunden und vermutete ein Verbrechen. In dem Fernmelderaum fanden die Polizisten dann auch besagte Knochen, es waren aber keine Echten.

Bei diesem Tiefbunker handelt es sich um einen GSVBw.

Es ist eine Grundnetz-, Schalt- und Vermittlungsstelle der Bunderwehr mit Fernmeldebunker. Hier stellte die Bundeswehr sicher, dass die Telefonverbindungen im militärischen Netz auch im Krisenfall funktionierten.

Bauzeit war in den 60iger Jahren. Es wurden wohl 32 Stk davon gebaut. Die fast komplett Baugleich in der Bundesrepublik errichtet wurden. Sie wurden dezentral errichtet und atombombensicher verbunkert. Die Bunkerfläche ist etwa 50x30m mit 3m dicken Außenmauern, Boden und Dach. Autark angelegt mit eigenem Brunnen, Batterien und ein 8 Zylinder Dieselmotor mit knapp 30.000Liter Diesel. Dazu Gasdrucktüren im Falle eines atomaren Angriffs und eine Lüftungsanlage.

Der Bunker wurde auf einem 100cm dicken Kiesbett errichtet. Somit hätte er sich bis zu 0,5 m verschieben können, wenn eine Atombombe in unmittelbarer Nähe explodiert wäre.

Die hier gezeigten Bilder wurden von Besuchern unserer Webseite fotografiert
und uns zur Veröffentlichung auf unserer Homepage und in den sozialen Netzwerken überlassen.

Standort des Bunkers: Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland


Atombunker - Euskirchen - Außenbereich

Atombunker - Euskirchen - Gänge, Räume ....

Atombunker - Euskirchen - Leuchtmarkierungen

Atombunker - Euskirchen - Telekommunikation

Atombunker - Euskirchen - Stromversorgung

Atombunker - Euskirchen - Wasserversorgung

Atombunker - Euskirchen - weitere Technik

Atombunker - Euskirchen - Sanitär / Küche

Atombunker - Euskirchen - Detailaufnahmen

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