Schraubenfabrik Funcke und Hück - Hagen

Baudenkmal 331, das ist die ehemalige Schraubenfabrik und Gesenkschmiede Funcke und Hück. Der im Historismus-Stil erbaute Gebäudekomplex steht zwar nur noch zum Teil, aber man kann noch erahnen wie weit sie sich über die Ennepe und Volme hinaus ausgebreitet hat. Im Jahre 2013 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. 

Seit 1844 wurde hier eine über 150-jährige Geschichte geschrieben. Mit einigen besonderen Errungenschaften, unter anderem wurde hier die erste Dampfmaschine in Hagen betrieben und der erste Riemanfallhammer Deutschlands in Betrieb genommen.

In der Blütezeit 1913 arbeiteten hier um die 1.500 Menschen. Für sie wurden Häuser samt Gärten gebaut, die man noch heute oberhalb der Fabrik sieht.

Die Familie Funcke hat sich bereits sehr früh darum bemüht ihren Arbeitern einen ordentlichen Arbeitsplatz und ein angenehmes Leben zu bieten. Deshalb gibt es in dem Gebäude auch so viele Fenster, es gab Speiseangebote und eine Betriebskrankenkasse.

1990 wurde hier die letzte Schicht absolviert. 2002 wurden einige Teile der Fabrik abgerissen.

Die hier gezeigten Bilder wurden von Besuchern unserer Webseite fotografiert und uns zur Veröffentlichung auf unserer Homepage und in den sozialen Netzwerken überlassen.

Standort der Fabrik: Hagen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Eine Diashow in Ultra HD (UHD) mit den Highlights dieses Lost Place findest Du bei YouTube unter folgendem Link:
Schraubenfabrik in Hagen als Slideshow auf YouTube

 

Schraubenfabrik - Hagen - Außenaufnahmen

Schraubenfabrik - Hagen - Produktionshallen

Schraubenfabrik - Hagen - weitere Bereiche

Schraubenfabrik - Hagen - Details