Steinbruch Schlupkothen - Wülfrath

Hier wurde zwischen 1898 und 1960 über 45 Millionen Tonnen Kalkstein für die Stahlindustrie abgebaut. Das Gebiet ist etwa 34 Hektar groß und seit 1984 ein wichtiges Naturschutzgebiet das vielen Tierarten als Rückzugsgebiet dient.

August Thyssen hat sich mit diesem Land 1898 die Versorgung seiner Eisenhütten im Ruhrgebiet mit Kalk gesichert. Später war er auch mit Begründer der Rheinischen Kalksteinwerke GmbH.

Im letzten Jahrhundert war es noch richtig Knochenarbeit im Steinbruch zu malochen. Die Steine wogen bis zu 30kg. Zu Beginn förderte jeder Beschäftigte etwa 800t Rohstein. Durch Automatisierung in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die Jahresfördermenge auf 1 Millionen Tonnen erhöht.

Der gewonnene Kalk wurde mit dem Steinbrecher zerkleinert und anschließend gereinigt. Anschließend wurde es teilweise gemahlen und als Vormaterial für die Brennöfen gelagert.

In Zeiten des zweiten Weltkrieges wurden auch Zwangsarbeiter im Steinbruch beschäftigt. Aus dem bis zu 70m tiefen Steinbruch wurden die Materialien und Steine mit einem Schrägaufzug nach oben befördert.

Noch heute wird rund um Wülfrath Kalk abgebaut. Die Rheinkalk-Werk in einem benachbarten Steinbruch gilt als das größte Europas. Heute werden über 9 Millionen Tonnen jährlich abgebaut.

Die hier gezeigten Bilder wurden von Besuchern unserer Webseite fotografiert und uns zur Veröffentlichung auf unserer Homepage und in den sozialen Netzwerken überlassen.

Standort des Steinbruchs: Wülfrath, Kreis Mettmann, Deutschland

Die Fotos wurden bei einem Besuch im Juni 2020 aufgenommen.

Steinbruch Schlupkothen - Wülfrath - Außenansicht

Steinbruch Schlupkothen - Wülfrath - Stollen/Bunker

Steinbruch Schlupkothen - Wülfrath - Steinbrecher

Steinbruch Schlupkothen - Wülfrath - Fördermaschine

Steinbruch Schlupkothen - Wülfrath - Förderstrecke

Steinbruch Schlupkothen - Wülfrath - gespr. Brücke

Steinbruch Schhlupkothen - Wülfrath - Details

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